Keine Strategie ohne Handwerkzeug …

| | 0 Kommentare

Mein Kommentar zu dem Artikel „Publizieren mit Strategie und Plan“ von Ute Zauft in der „Zeit Online“ vom 8.2.2012 sowie dem Leser-Kommentar von Dr. Christian Brösamle:

„Den meisten fehlen jedoch elementare Kompetenzen (…).“

Dem kann ich mich nur anschließen. Als Schreibtrainerin und Text-Coach arbeite ich häufig mit Promovenden, deren eingereichte Paper abgelehnt wurden. Zu Recht – das sage ich hier ganz offen: Die abgelehnten Beiträge sind häufig unsystematisch strukturiert, Beschreibungen des Kontextes und Forschungshintergrundes fehlen, die Zielsetzung, Hypothese oder Fragestellung wird nicht genannt oder erschließt sich nur implizit nach mehrmaligem Lesen usw.

Hinzu kommen seltsame Formulierungen und komplizierte Satzkonstruktionen, von denen die jungen Autoren und Autorinnen glauben (oder hoffen?), sie seien wissenschaftlich.
mehr »

Wenn Unternehmen bloggen …

| | 0 Kommentare

Selber bloggen oder bloggen lassen? Michael Firnkes, Blogger und Buchautor, bat mich um ein Interview. Aber gerne doch:

Auf einem Firmenblog als Inhaber selbst schreiben? Oder Mitarbeiter schreiben lassen? Oder besser gleich externe Hilfe hierfür in Anspruch nehmen?

Solche Fragen hören wir im Zusammenhang mit unserer Corporate-Blog-Beratung sehr oft. Wir fragten Schreibtrainerin und Text-Coach Judith Theuerkauf von textistenzia.de, inwieweit sich ein guter (Blog-) Schreibstil erlernen lässt, und was es bei einem Corporate Blog zu beachten gilt..

Zum vollständigen Interview geht es  hier.

Die Qual der Titelwahl – ein Briefwechsel (5)

| | 0 Kommentare

Was bisher geschah: Frau Theuerkauf hatte wieder zwei neue, wirklich gute Vorschläge. Und das war die Antwort:

Liebe Frau Theuerkauf,

ich finde, unser Brainstorming hat sich gelohnt. Mir gefallen Ihre beiden Vorschläge gut, am besten der erste.

Ihre Frau Esselborn

Na, dann ist ja nochmal alles gut ausgegangen. Frau Theuerkauf ist erleichtert; der Titel ist gefunden.

Aber was ist das? mehr »

Die Qual der Titelwahl – ein Briefwechsel (4)

| | 0 Kommentare

Was bisher geschah: Ein geheimnisvoller Lektor hat anscheinend bei der Titelwahl ein Wort mitzureden. Frau Theuerkauf meistert auch diese neue Herausforderung elegant:

Liebe Frau Esselborn,

einen Titel zu finden, der allem und allen gerecht wird, ist gar nicht so einfach. „Schreiben für Ingenieure. Ein Leitfaden für Studierende.“ … überzeugt mich auch noch nicht.

„Ingenieure“ ist zwar knackig und persönlich, aber inhaltlich falsch. Ingenieure haben ihr Studium abgeschlossen. Sie sind nicht die Zielgruppe … Ich habe beim Schreiben tatsächlich auch nicht an Absolventen gedacht, sondern an ‚meine‘ Studenten und Doktoranden und entsprechend die Beispiele gewählt und das Buch am Schreiben der Abschlussarbeit entlang aufgebaut. mehr »

Die Qual der Titelwahl – ein Briefwechsel (3)

| | 0 Kommentare

Was bisher geschah: Frau Theuerkauf hatte viele gute Ideen für den Titel ihres Buches. Und das meint Frau Esselborn dazu:

Liebe Frau Theuerkauf,

zum Titel: Der Lektor meint, es müsse irgendwas mit „Studium“. „studieren“ oder so rein. Wenn wir seiner Einschätzung entsprechen wollen, würde sich doch anbieten: „Schreiben für Ingenieure. Ein Leitfaden für Studierende.“ Das Genderproblem haben Sie dann zwar, aber Sie meinten ja, damit könnten Sie umgehen. mehr »

Die Qual der Titelwahl – ein Briefwechsel (2)

| | 0 Kommentare

Was bisher geschah: Frau Esselborn fragte an, ob Frau Theuerkauf sich schon Gedanken zum Titel ihres Buches gemacht habe. Frau Theuerkauf antwortet daraufhin:

Liebe Frau Esselborn,

mit dem Arbeitstitel bin ich nicht glücklich, obwohl er recht präzise ist. Allerdings würde ich auf alle Fälle ‚Technikwissenschaften‘ streichen.
Ihre Lösung ist natürlich viel knackiger. Auch hier möchte ich die Techniker streichen. Bei dieser Variante habe ich außerdem ein Genderproblem, zumal ich in einem Abschnitt des Buches Gender thematisiere, wenn auch nur sehr kurz. Den Abschnitt müsste ich dann entweder streichen oder den Titel in diesem Abschnitt begründen (was aber ginge und auch nicht gegen meine Philosophie wäre).
Dann gäbe es noch die Alternative, meinen Werbeslogan „Komplex denken, einfach schreiben“ zu nehmen und mit einem Untertitel zu ergänzen.
Das Besondere an dem Buch ist wiederum die Idee Projektmanagement und Schreiben miteinander zu verbinden. mehr »

Die Qual der Titelwahl – ein Briefwechsel (1)

| | 0 Kommentare

Frau Esselborn, Autorin von Büchern rund um das wissenschaftliche Schreiben und Herausgeberin der Reihe Uni-Tipps des UTB-Verlages schreibt Frau Theuerkauf, der Autorin eines bislang noch unbenannten Buches, das in der genannten Reihe erscheinen soll:

Liebe Frau Theuerkauf,

haben Sie schon über den Titel Ihres Buches nachgedacht? Der Arbeitstitel lautet: „Schreiben in den Ingenieur- und Technikwissenschaften“, aber wäre „Schreiben für Ingenieure und Techniker“ nicht griffiger? Dass es um Studierende geht, ergibt sich ja aus dem Publikationskontext. Was meinen Sie?

Ihre Frau Esselborn

 

Und … ? Was meint wohl Frau Theuerkauf? Lesen Sie morgen, wie es weiter geht!

.

.

Vielen Dank an Frau Esselborn: für ihre vielen hilfreichen Hinweise, die dazu beigetragen haben, dass mein Manuskript nicht nur besser, sondern richtig gut wurde! Und für die Erlaubnis, unseren kleinen Briefwechsel hier zu veröffentlichen!

Textistenzia im Februar

| | 0 Kommentare

Der Februar ist ein kurzer Monat und fängt daher bei mir auch später an: Ich habe mir zu Monatsbeginn eine kleine Auszeit an der Ostsee gegönnt. Es war kalt und es lag Schnee, die Sonne schien, das Hotel war super und die Sauna heiß. Jetzt kann es weitergehen:

  • Das Manuskript für den UTB-Verlag liegt jetzt dort und wird gesetzt. Ich warte auf die Korrekturfahne und dann ist es bald soweit: Meine erste Monographie erscheint. Ich freu‘ mich drauf!
  • Das Semester ist so gut wie vorbei — noch zwei Wochen, dann ist erstmal Ruhe, bis im März die Prüfungsaufgaben gelesen und bewertet werden müssen.

Viel Zeit also? Denkste!

  • Ich nutze die ‚freie‘ Zeit um meinen Blog mit neuen Beiträgen zu füllen.
  • Und außerdem: nach dem Schreibprojekt ist vor dem Schreibprojekt – meine Diss ruft nach Vollendung.
  • Und dann bereite ich noch meinen Ersten Griechischen Schreibsommer 2012 vor. Dazu demnächst mehr hier im Blog.

Bis dahin: Viel Spaß beim Lesen! Viel Spaß beim Schreiben!

Qualitätssicherung durch Schreibzentren

| | 0 Kommentare

Mein Kommentar zu dem Artikel „Hilfe, meine Hausarbeit!“ von Stefan Kesselhut in der „Zeit Online“ vom 5.1.2012:

Schreibzentren helfen nicht nur den Studierenden dabei, ihre Abschlussarbeiten zu schreiben.

Nein, sie leisten noch mehr:

Schreibzentren entlasten auch den so genannten Mittelbau, also die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, die mit der Betreuung der studentischen Arbeiten zeitlich teilweise überfordert sind. Studierende erhalten daher oft nicht die Unterstüzung, die sie brauchen, um gute Arbeiten zu verfassen. mehr »

Textistenzia im Januar

| | 0 Kommentare

Ich wün­sche Ihnen ein fro­hes und vor allem gesun­des neues Jahr 2012 sowie Erfolg und Spaß bei Ihren Schreibprojekten!

Für mich wird 2012 aus verschiedenen Gründen ein bedeutsames Jahr; besonders in der ersten Jahreshälfte habe ich einiges vor:

  • Derzeit überarbeite ich mein Buch „Schreiben im Ingenieurstudium“, das im Frühjahr im UTB-Verlag erscheinen wird.
  • Danach habe ich dann – endlich – wieder Zeit für meine Dissertation. Ich habe meine Fragestellung noch einmal gründlich durchdacht und denke, dass ich die Arbeit nun zum Abschluss bringen kann.
  • Außerdem bereite ich den 1. Griechischen Schreibsommer im September vor. Informationen dazu folgen in Kürze.
  • Ein weiteres Buchprojekt ist in Planung …

Bleibt da noch Zeit, mein Wissen und meine Erfahrung in Trainings, Workshops und Coachings weiterzugeben? Ganz gewiss! Nehmen Sie bei Interesse an meinen Angeboten gern Kontakt mit mir auf.

Auch für 2012 wünsche ich Ihnen: Viel Spaß beim Lesen! Viel Spaß beim Schreiben!

zum Seitenanfang ↑