Wieder schreiben, weiter schreiben …

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… oder überhaupt mal schreiben?

Das Semester geht bald wieder los. Wir „MeQSikanerInnen“ haben für das Sommersemester 2014 ein so schönes Angebot zum wissenschaftlichen Schreiben zusammengestellt, dass ich hier einmal ein wenig damit angeben möchte:
Es gibt semesterbegleitende Workshops, Schreibberatungen, offene Schreibwerkstätten und zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit im Sommer auch eine Summer School!
Die Angebote sind für Studierende der Uni und FH Flensburg sowie der FH Kiel kostenlos.
Alle anderen können mich gern buchen oder müssen sich an einer der genannten Universitäten oder Fachhochschulen einschreiben.

Das Verzeichnis kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Kein Kavaliersdelikt

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Anlässlich der aktuellen Diskussion zu der Guttenberg’schen Plagiatsaffaire zitiere ich mich nur zu gern einmal selbst:

Die Verletzungen des Urheberrechts und der ethischen Anforderungen sind dabei nur ein Seite des Problems. Die andere Seite ist: Plagiate wirken einem Ziel von Wissenschaften entgegen, nämlich Wissen zu mehren, und zwar sowohl das eigene als auch das der scientific community. Wer plagiiert, verwendet bereits vorhandenes Wissen für eigene Interessen, schafft aber kein neues Wissen und zeigt nicht, ob er/sie in der Lage ist, selbstständig und kritisch zu denken.
Ein weiteres, wenig thematisiertes Problem der Plagiate ist der Vertrauensbruch: Wissenschaft beruht zu einem großen Teil auf Vertrauen. Theoretisch könnten und sollten wir in der Lage sein, alles selbst nachprüfen zu können, aber wer tut das schon? Nein, wir vertrauen darauf, wenn wir eine Dissertation lesen, dass die GutachterInnen ihre Arbeit getan haben und konzentrieren uns auf die Inhalte.
Betrug oder einfach nur Schlamperei gefährden dieses Gleichgewicht zwischen Kontrolle einerseits und Vertrauen andererseits.

[Theuerkauf, Judith; Steinmetz, Maria: AssisThesis. Leitfaden zur Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten an der TU Berlin, S. 64]

Download? Klick auf's Bild! (c) Judith Theuerkauf

In dem Leitfaden AssisThesis (‚BetreuerInnen‘-Version), den Sie hier kostenlos herunterladen können, finden Sie zahlreiche Hinweise zur Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten. Mit Hilfe dieser Hinweise können Sie als Betreuer und Betreuerin aktiv zur Qualitätssicherung wissenschaftlicher Arbeiten beitragen, denn viele Studierende (und offensichtlich auch Promovierende) kennen die Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten nicht. Diese Anforderungen werden bislang an den Universiätaten auch nicht systematisch vermittelt.

Und was Hänschen nicht gelernt hat, kann (und sollte) ihm als Verteidigungsminister dann zum Verhängnis werden …

Für den Leitfaden wurden insgesamt etwa sechzig Leitfäden zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten ausgewertet. Die Leitfäden wurden von verschiedenen Professoren, wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und auch Tutoren oder Tutorinnen aus fast allen Fakultäten der TU Berlin verfasst. Die Hälfte der untersuchten Leitfäden stammt aus ingenieurwissenschaftlichen oder ingenieurnahen Fachgebieten.

Der Leitfaden wurde von mir gemeinsam mit dem Team des ehemaligen Textlabors der TU Berlin erarbeitet; die darin beschriebenen Hinweise gelten sicherlich auch an anderen Universitäten. Das Textlabor der TU Berlin gibt es zwar nicht mehr, der Leitfaden kann aber weiterhin auch über die (nicht mehr aktuelle Website) des Textlabors heruntergeladen werden.

Fragen, nichts als Fragen und noch mehr Antworten …

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Zielgerade in Sicht: Ihr wollt Eure Abschlussarbeit schreiben, Thema und BetreuerIn habt ihr, und jetzt kann es eigentlich losgehen …

Doch plötzlich tauchen da, scheinbar aus dem Nichts, Wolken am Horizont auf in Form von Fragen, die ihr euch bislang nicht gestellt habt, z.B. „Wohin gehört das Abbildungsverzeichnis?“ „Wie zitiere ich richtig?“ „Darf ich ‚Ich’ in der Abschlussarbeit schreiben?“ „Wie strukturiere ich meine Arbeit?“ „Wie muss das Literaturverzeichnis aussehen?“ „Was ist wissenschaftlicher Schreibstil?“

Wenn ihr eure Betreuer oder Kommilitonen fragt oder im Buchladen einen Ratgeber zum wissenschaftlichen Schreiben kauft, stellt ihr vielleicht fest: Es gibt auf diese und ähnliche Fragen verschiedene, zum Teil ungenaue oder teilweise sogar widersprüchliche Antworten.

In dem Leitfaden AssisThesis (‚Studi‘-Version), den ihr hier kostenlos herunterladen könnt, findet ihr zahlreiche Hinweise zu den Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten.

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