Korrekturzeichen

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Tilgungszeichen, erstmal üben ... (c) Judith Theuerkauf

Gerade liegt die Korrekturfahne meines Manuskriptes für den UTB-Verlag
auf meinem Schreibtisch. Ich muss Text und Satz nun prüfen und korrigieren.

Normalerweise – da bin ich ganz ehrlich –  schmiere ich Korrekturen einfach rechts, links, unten und oben in meine Texte hinein. Das sieht zwar chaotisch aus, aber da es sich um meine Korrekturen in meinen Texte handelt, verstehe ich meist, was ich gemeint habe.

Soll jedoch jemand anderes – beispielsweise der Setzer oder die Setzerin im Verlag –  aus meinen Korrekturen schlau werden, eignet sich dieses Vorgehen nicht.

Dann verwende ich so genannte Korrekturzeichen. Das ist ein System von Zeichen, die im Text und am Textrand Fehler im Text und meine Änderungswünsche kennzeichnen. Allerdings handelt es sich hierbei im Allgemeinen um kleinere Änderungen und Korrekturen, die die Rechtschreibung oder die Zeichensetzung betreffen. Für umfangreiche Textänderungen und -ergänzungen eignen sich die Korrekturzeichen nicht.

In Deutschland gibt es bekanntlich für alles eine DIN; für Korrekturzeichen ist es die DIN 16511. Wer die DIN gerade nicht zur Hand hat, findet gute Übersichten über häufig verwendete Korrekturzeichen mit Beispielen hier oder hier.

Ich mach mich dann mal an die Arbeit. Damit mein Buch bald erscheint.
Im Juni.

 

Das Textlabor in einem Satz

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Am Ende der vergangenen Semester bat ich Teilnehmer und Teilnehmerinnen meiner Lehrveranstaltung Textlabor – Schreiben in den Ingenieurwissenschaften anonym und schriftlich die folgende Frage zu beantworten:

Wie würden Sie das Textlabor jemandem, der daran interessiert ist, in einem Satz beschreiben?

Hier ist eine Auswahl der Antworten:

„Textlabor ist eine Kurs für wissenschaftliche Arbeiten, die man unbedingt lernen muss.“

„Wenn Sie etwas richtig über Schreiben des Wissenschaftliches Arbeits lernen wollen, komm!“ mehr »

Textistenzia im April

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Frohe Ostern! Der Osterhase hat mir genau ein Ei gebracht; das war aus Blätterkrokant und sehr lecker, aber leider zu klein. Dafür habe ich auch im April wie immer Arbeit genug:

  • Am 3. April habe ich einen Workshop an der Fak. I der TU Berlin für Lehramtsstudenten und -studentinnen angeboten. Den Workshop biete ich als Ko-Referentin – begleitend zu einer bestehenden Lehrveranstaltung – ausschließlich für TeilnehmerInnen dieser Lehrveranstaltung an.
    Themen des Workshops sind u.a.: Wie komme ich zu einer wissenschaftlichen und argumentativ schlüssigen Fragestellung? Was ist wissenschaftlicher Stil? Und natürlich: Wie zitiere ich richtig?
  • Am 4. April fand der Workshop „Exposé und Gliederung“ in Zusammenarbeit mit dem Career Service Center der TU Berlin statt. Dieser Workshop wurde für Mentees im Rahmen des Programmes Externes Mentoring angeboten.
  • Am 10. und 11. April beginnen meine semesterbegleitenden Lehrveranstaltungen Textlabor – Schreiben in den Ingenieurwissenschaften für ausländische Studierende der TU Berlin. Deutsche Studierende sind ausdrücklich willkommen und erwünscht, bestimmen aber nicht das Tempo! Es sind noch Plätze frei!
    Diesmal werde ich die Lehrveranstaltungen im Rahmen meines Promotionsvorhabens wissenschaftlich begleiten und evaluieren. Mein Ziel ist zu überprüfen, ob sich die Qualität der studentischen Texte durch die didaktische Intervention tatsächlich verbessert.
  • Und dann sind da noch all die vielen kleinen Dinge, die das Leben einer Freiberuflerin abwechslungsreich und spannend machen: Steuerklärung, Buchführung, Aquise, Netzwerken usw. 🙂

Viel Spaß beim Lesen! Viel Spaß beim Schreiben!

Noch freie Plätze im Textlabor

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In dem Kurs „Textlabor – Schreiben in den Ingenieurwissenschaften“ lernen Sie, allein und in Gruppen ingenieurwissenschaftliche Texte (z.B. proposal, Bachelor- und Masterarbeit, scientific papers, Anleitungen) zu schreiben. Themen im Kurs sind u.a.: Themenfindung und Zieldefinition, Zitierkonventionen, effektives Schreiben am PC, Gliederung der Arbeit, Fachstil und angemessene Formulierungen, Schreibmethoden und -strategien.

Ihre Voraussetzungen sind: gute deutsche Sprachkenntnisse, ingenieurwissenschaftliche Fachkenntnisse (Grundlagen), Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit.

Für diesen Kurs erhalten Sie bei regelmäßiger Teilnahme und Abgabe einer prüfungsäquivalenten Leistung 6 ECTS-Punkte. mehr »

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