The Writress‘ Blog (4)

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Sind meine Texte leicht lesbar?

Antwort darauf soll die so genannte Flesch-Formel geben: Mit dieser Formel kann der Lesbarkeitsindex von Texten errechnet werden. In die Berechnung fließen die durchschnittliche Silbenanzahl pro Wort und die durchschnittliche Satzlänge ein. Ist der Wert hoch, sind die Texte leicht lesbar, ist er niedrig, dann nicht.

Habe also die Lesbarkeit meiner Texte getestet: einmal einen Ausschnitt aus meinem Blog und dann einen Absatz aus meiner Diss.

Und hier sind die Ergebnisse:

  • mein Blog: 67; das entspricht einem leicht lesbaren Werbetext
  • meine Diss: minus  7; das entspricht einer super schwer verständlichen wissenschaftlichen Abhandlung.

Muss man der Flesch-Formel glauben? Eine – etwas polemische, aber unterhaltsame – kritische Betrachtung findet sich hier.

Und wollen wir wirklich nur noch kurze Einsilber-Sätze à la Bild-Zeitung lesen?

Ich: nicht!

Happy Birthday

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Alte vertrocknete Rose (c) J. Theuerkauf

25.5.2006

Caro blieb vor dem Poster an der Wand stehen: Johnny Depp als Captain Jack Sparrow in Lebensgröße. Sie grinste.
„Fluch der Karibik – cooler Film. Aber bist du nicht eigentlich zu alt für den Bravo-Starschnitt?“
„Cool was nur der erste Teil“, erwiderte Judith, „aber kennst du den Film Die Verurteilten?“
„Klar, kenne ich den, aber da spielt Johnny Depp nicht mit. Sondern Tim Robbins und Morgan Freeman. Nach einer Novelle von Stephen King. Richtig?“
Judith nickte.
„Und was hat Johnny Depp mit den Verurteilten zu tun?“
„Nun, die Novelle von Stephen King heißt in der deutschen Übersetzung Pin-up ….“
„Ah, verstehe, du denkst an das große Poster an der Wand der Gefängniszelle. Rita Hayworth und zum Schluss Raquel Welch. Und Johnny Depp ist dein Pin-up?“ unterbrach Caro sie.
„Korrekt.“
Caro überlegte kurz.
„In dem Film ist hinter dem Poster ein Tunnel.“ Sie schob das Poster ein wenig zur Seite, sah dahinter. „Kein Tunnel, nur Wand“, stellte sie fest.
„Schon mal was vom Tunnel im Kopf gehört?“
Caro lachte.
„Mauer!“ sagte sie, „es heißt: Die Mauer in den Köpfen!“
Judith lachte auch.
„Vielleicht ist in deinem Kopf eine Mauer. In meinem ist ein Tunnel.“

***

9.12. 2007, 7.30 Uhr

Wann hat mein Leben begonnen, in die falsche Richtung zu laufen? Wann habe ich den Abzweig ‚Zu einem glücklichen erfüllten Leben‘ verpasst? Wann die Gelegenheit versäumt, das Steuer herumzureißen. Habe ich je am Steuer gestanden? Ich habe immer einen Fuß vor den anderen gesetzt, bin vorwärts gegangen, Schritt für Schritt, bis ich hier angekommen bin. Heute.

Aber Hier ist kein guter Ort.

Und Heute ist kein guter Tag.

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Textistenzia im Dezember

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Das Jahr geht dem Ende entgegen, ich nicht:

  • Am 8.12.2011 gebe ich das überarbeitete Manuskript meines Buches ab und warte auf die Anmerkungen der Herausgeberin. Eines ist jetzt schon klar: es muss energisch gestrichen und gekürzt werden! Gerade denken wir über einen passenden Titel nach.
  • Am 9.12.2011 mache ich mir einen schönen Tag 🙂
  • Am 12.12.2011 findet der zweite Teil des Workshops „Das Exposé schreiben“ für Promovendinnen der TU Berlin statt. In diesem Aufbau-Workshop analysieren und bearbeiten die Teilnehmerinnen Ihre Exposé-Entwürfe. Veranstalterin ist die Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin (Programm SciWriting). Der Workshop ist ausgebucht.
  • Am 15. und 16.12.2011 biete ich ebenfalls für Promovendinnen der TU Berlin den zweitägigen Workshop „Fit für das Peer Review“ an.
    In dem Workshop erwerben die Teilnehmerinnen Kentnisse, wie sie ihre Publikationen effektiv und effizient gestalten können. Im Austausch mit den anderen Teilnehmerinnen und unter Supervision der Trainerin haben sie außerdem die Möglichkeit, eigene Texte und Entwürfe zu besprechen.
    Veranstalterin ist ebenfalls die Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin (Programm ProMotion). Anmeldungen sind nicht mehr möglich: auch dieser Workshop ist ausgebucht.

Bald werden die Tage wieder länger.
Bis dahin: Viel Spaß beim Lesen! Viel Spaß beim Schreiben!

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