Jetzt doppelt gut: Textlabor – Schreiben in den Ingenieurwissenschaften

| | 0 Kommentare

In diesem Kurs lernen Sie, allein und in Gruppen ingenieurwissenschaftliche Texte (z.B. proposal, Bachelor- und Masterarbeit, scientific papers, Anleitungen) zu schreiben. Themen im Kurs sind u.a.: Themenfindung und Zieldefinition, Zitierkonventionen, effektives Schreiben am PC, Gliederung der Arbeit, Fachstil und angemessene Formulierungen, Schreibmethoden und -strategien.

Ihre Voraussetzungen sind: gute deutsche Sprachkenntnisse, ingenieurwissenschaftliche Fachkenntnisse (Grundlagen), Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit.

Für diesen Kurs erhalten Sie bei regelmäßiger Teilnahme und Abgabe einer prüfungsäquivalenten Leistung 6 ECTS-Punkte.

Kurzinfo:

  • Zielgruppe: ausländische Studierende der TU Berlin (deutsche Studierende sind willkommen!)
  • Zeit: semesterbegleitend
  • Kosten: 44,80 € für den gesamten Kurs, Unterrichtsmaterial ist inklusive
  • Anmeldung: unbedingt notwendig, Beginn der online-Anmeldungen am 13.04.2010 um 10 Uhr* und bitte nur hier (auf der Seite ganz bis nach unten scrollen)
  • Veranstalter: Zentraleinrichtung Moderne Sprachen der TU Berlin

Aufgrund der großen Nachfrage in den letzten Semester gibt es im Sommersemester zwei Kurse!

Info Kurs 039

  • Zeit: Di, 16 – 20 Uhr
  • Beginn: 19.4.2011
  • Ort: HBS 2.06

Info Kurs 040

  • Zeit: Mi, 14 – 18 Uhr
  • Beginn: 20.4.2011
  • Ort: HBS 2.12

Wichtig! Beeilen Sie sich mit der Anmeldung. Erfahrungsgemäß sind die Kurse innerhalb von 30 Minuten komplett ausgebucht. Sie müssen also schnell sein!

Wissenschaftlich Publizieren – Fit für das Peer Review

| | 0 Kommentare

Eintägiger Workshop für Promovendinnen, Postdoktorandinnen, Habilitandinnen und Juniorprofessorinnen

am 05.05.2011 von 10:00–18:00 Uhr an der Technischen Universität Braunschweig:

Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen der scientific community zugänglich gemacht werden. Die eigene Publikationsliste ist für WissenschaftlerInnen ein wichtiger Baustein ihrer akademischen Karriere. Da Publizieren jedoch Zeit bindet, benötigen WissenschaftlerInnen Kenntnisse darüber, wie sie ihre Publikationen effektiv und effizient gestalten können.

Der Workshop vermittelt außerdem Kenntnisse und Techniken, mit denen Wissenschaftlerinnen ihr Fachwissen angemessen, prägnant und präzise präsentieren können, mit einer den Erwartungen und den Konventionen der Fachöffentlichkeit entsprechenden Struktur, Wortwahl und Stilistik.

Weitere Informationen gibt es hier, Anmeldungen bitte nur hier.

Wenn schon Muttersprachler …

| | 0 Kommentare

Mein Kommentar zu dem Artikel „Die Angst vor dem leeren Blatt“ von Birgit Heitfeld in der Online-Ausgabe des „Tagesspiegel“ vom 5.9.2010:

… unter Blockaden beim Schreiben komplexer Textformen leiden, wie mag es dann erst den ausländischen Studierenden an Berliner Universitäten ergehen?

Nicht gut, wie ich aus meiner Arbeit als Trainerin für fachliches Schreiben weiß: Aus Angst, sich den Notenschnitt mit der Abschlussarbeit aufgrund von Schwierigkeiten mit der deutschen Schriftsprache zu verderben, schieben viele internationale Studierende diese Arbeit vor sich her. Obwohl internationale Studierende an Berliner Universitäten gern gesehen und hochschulpolitisch gewollt sind, gibt es nicht genügend unterstützende Angebote zum wissenschaftlichen Schreiben in der Fremd- und Fachsprache Deutsch.

Es mangelt auf Leitungs- bzw. Entscheidungsebene möglicherweise an Einsicht in die Problematik dieser Gruppe und Geld gibt es in Berlin sowieso keins. Die durchaus sinnvollen Angebote, die Sie in Ihrem Artikel beschreiben, helfen den Betroffenen leider auch kaum weiter, zumal sie vermutlich aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Und die Taschen der ausländischen Studierenden sind eher leer.

Vielleicht widmen Sie dem Thema ‚Schreiben in der Fremdsprache Deutsch‘ ja auch einmal einen Artikel?

Textistenzia im März

| | 0 Kommentare

So sieht es im März bei Textistenzia aus:

  • Noch 14 Tage betreue ich im Rahmen des Programmes Duke in Berlin 2011 US-amerikanische Studierenden: Nachdem wir im Februar die Berliner Schultheiss-Brauerei besichtigt, den Film „Das weiße Band“ und die Ausstellung „Hitler und die Deutschen“ besucht haben, stehen nun noch der Besuch der Ausstellung „Topographie des Terrors“ sowie meine Lieblingswanderung durch Schöneberg „Vom Schwerbelastungskörper bis zum Südgelände“ auf dem Programm. Außerdem erarbeiten die Studierenden gemeinsam ein Zeitungsprojekt. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt!
  • Auf meinem Schreibtisch liegen derzeit 20 Prüfungsaufgaben aus der Lehrveranstaltung „Textlabor – Schreiben in den Ingenieurwissenschaften“, die ich nun bewerten darf. Ein erster Blick auf die Arbeiten ist viel versprechend! Und Plagiate scheint es auch keine zu geben …
  • Mein Dissertation wächst langsam aber stetig. Ich bin dabei, etwa 500 Seiten Rohmaterial auf die Hälfte zu ’schrumpfen‘; die ersten 30 Seiten meiner Reinschrift sind fertig.
  • Außerdem bereite ich Lehrveranstaltungen für das Sommersemester vor. Mittlerweile sind es an der TU Berlin vier: zwei an der Fakultät I und zwei an der Zentraleinrichtung Moderne Sprachen der TU Berlin. Start ist Mitte April. Hinzu kommen Workshops für die Projekte „Zielgerade“ der TU Berlin und „fiMint“ an der TU Braunschweig, jeweils im Mai. Nähere Informationen folgen in Kürze.

Plagiatssoftware in Zukunft in den Personalabteilungen?

| | 0 Kommentare

Mein Kommentar zu dem Artikel „Guttenberg verhöhnt das Leistungsprinzip“ von Meike Fries in der „Zeit Online“ vom 21.2.2011:

Vielen Dank! Sie sprechen mir mit Ihrem Artikel aus der Seele. Ich gebe selbst Kurse für wissenschaftliches und fachliches Schreiben an einer Berliner Universität und ‚predige‘ förmlich Semester für Semester den Studierenden, dass gewissenhaftes wissenschaftliches Arbeiten für sie selbstverständlich sein sollte und – wie Sie in dem Artikel richtig feststellen – selber denken und schreiben auch einfach mehr Spaß macht.

Im Gegensatz zu Klausuren oder mündlichen Prüfungen, die jeder mal ‚versemmeln‘ kann, zeigt eine Abschlussarbeit neben der fachlichen Kompetenz eben auch die Fähigkeit des Verfassers bzw. der Verfasserin, über einen längeren Zeitraum kontinuierlich und gewissenhaft zu arbeiten, in Stresszeiten nicht ‚einzuknicken‘ und trotz widriger Umstände durchzuhalten. Die Abschlussarbeit ist somit Visitenkarte für die eigene Leistungsfähigkeit und Eintrittskarte in das Berufsleben zugleich.

Wenn das Beispiel Guttenbergs Schule macht, sind Mitarbeiter in Personalabteilungen, Mitglieder in Berufungskommissionen oder Lektoren in Verlagen in Zukunft gut beraten, mit Hilfe von Plagiatssoftware die Abschlussarbeiten – egal ob Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit – der Bewerber und Bewerberinnen auf ihre Eigenständigkeit hin zu überprüfen. Auf das Urteil der Betreuer und Betreuerinnen dieser Arbeiten allein sollten sie sich besser nicht mehr verlassen …

Kein Geld für ein Textlabor an der TU Berlin

| | 0 Kommentare

Mein Kommentar zu dem Artikel „Schreiben kann man lernen“ von Hermann Horstkotte in der „Zeit Online“ vom 14.7.2010:

„Ausgerechnet die führenden Technischen Universitäten, die TU 9, haben aber auf Nachfrage sogleich ein Gesamtverzeichnis ihrer Angebote zur Hand. Alle sind dabei.“

Die TU Berlin ist nicht mehr dabei, zumindest nicht mehr mit einem Textlabor. Das Textlabor der TU Berlin wurde bis zum 31.12.2009 gefördert, zu einem großen Teil mit Hilfe von Drittmitteln. Die Nachfrage besonders der Ingenieurstudierenden nach den Angeboten des Textlabors war groß. Dabei ging es ihnen nicht nur darum, ihre Bachelor- oder Masterarbeiten zu bewältigen, sondern Schreiben fürs Leben zu lernen. Im Berufsleben gehört Schreibkompetenz für IngenieurInnen heute zum ‚Must-Have‘. Projektanträge, Businesspläne oder Fachartikel schreiben sich eben nicht von selbst.
Eine Anschlussförderung des Textlabors aber war und ist aufgrund des Haushaltsdefizites nicht möglich und nicht in Sicht. Nach Aussage des Präsidenten der TU Berlin ist das Textlabor der TU Berlin eben nur ein ‚Nice-to-Have‘, für das das Geld nicht reicht…

Wer sich über die (ehemaligen! Ergänzung der Autorin am 2.3.2011) Arbeiten und Angebote des Textlabors informieren möchte: www.textlabor.tu-berlin.de

Auf dieser Website gibt es auch kostenlos den sehr umfangreichen Leitfaden ‚AssisThesis‘ für Betreuer und Betreuerinnen wissenschaftlicher Arbeiten sowie einen Leitfaden für Studierende zu den Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten.

zum Seitenanfang ↑