Über das Textlabor*, leider nicht in Bayreuth …

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James Mee, Student im Studiengang Process Energy Environmental Systems Engineering (MSc.), UK:

Der Kurs hat mir sehr viel gebracht und wird mir noch sehr viel beim Schreiben helfen. Mir gefällt sowieso Schreiben – auch wissenschaftliches – und nun fühle ich mich dabei sicherer… und meine Freundin wird sich ebenfalls auf den geringeren Korrekturaufwand freuen!

Der Bundesverteidigungsminister hätte was von Ihnen lernen können!

*Textlabor – Schreiben in den Ingenieurwissenschaften ist der Name der Lehrveranstaltung, die ich jedes Semester vor allem für ausländische Studierende (deutsche Studierende sind willkommen) an der ZEMS der TU Berlin anbiete, im Sommersemster 2011 sogar zweimal pro Woche!

Kein Kavaliersdelikt

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Anlässlich der aktuellen Diskussion zu der Guttenberg’schen Plagiatsaffaire zitiere ich mich nur zu gern einmal selbst:

Die Verletzungen des Urheberrechts und der ethischen Anforderungen sind dabei nur ein Seite des Problems. Die andere Seite ist: Plagiate wirken einem Ziel von Wissenschaften entgegen, nämlich Wissen zu mehren, und zwar sowohl das eigene als auch das der scientific community. Wer plagiiert, verwendet bereits vorhandenes Wissen für eigene Interessen, schafft aber kein neues Wissen und zeigt nicht, ob er/sie in der Lage ist, selbstständig und kritisch zu denken.
Ein weiteres, wenig thematisiertes Problem der Plagiate ist der Vertrauensbruch: Wissenschaft beruht zu einem großen Teil auf Vertrauen. Theoretisch könnten und sollten wir in der Lage sein, alles selbst nachprüfen zu können, aber wer tut das schon? Nein, wir vertrauen darauf, wenn wir eine Dissertation lesen, dass die GutachterInnen ihre Arbeit getan haben und konzentrieren uns auf die Inhalte.
Betrug oder einfach nur Schlamperei gefährden dieses Gleichgewicht zwischen Kontrolle einerseits und Vertrauen andererseits.

[Theuerkauf, Judith; Steinmetz, Maria: AssisThesis. Leitfaden zur Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten an der TU Berlin, S. 64]

Download? Klick auf's Bild! (c) Judith Theuerkauf

In dem Leitfaden AssisThesis (‚BetreuerInnen‘-Version), den Sie hier kostenlos herunterladen können, finden Sie zahlreiche Hinweise zur Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten. Mit Hilfe dieser Hinweise können Sie als Betreuer und Betreuerin aktiv zur Qualitätssicherung wissenschaftlicher Arbeiten beitragen, denn viele Studierende (und offensichtlich auch Promovierende) kennen die Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten nicht. Diese Anforderungen werden bislang an den Universiätaten auch nicht systematisch vermittelt.

Und was Hänschen nicht gelernt hat, kann (und sollte) ihm als Verteidigungsminister dann zum Verhängnis werden …

Für den Leitfaden wurden insgesamt etwa sechzig Leitfäden zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten ausgewertet. Die Leitfäden wurden von verschiedenen Professoren, wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und auch Tutoren oder Tutorinnen aus fast allen Fakultäten der TU Berlin verfasst. Die Hälfte der untersuchten Leitfäden stammt aus ingenieurwissenschaftlichen oder ingenieurnahen Fachgebieten.

Der Leitfaden wurde von mir gemeinsam mit dem Team des ehemaligen Textlabors der TU Berlin erarbeitet; die darin beschriebenen Hinweise gelten sicherlich auch an anderen Universitäten. Das Textlabor der TU Berlin gibt es zwar nicht mehr, der Leitfaden kann aber weiterhin auch über die (nicht mehr aktuelle Website) des Textlabors heruntergeladen werden.

Workshop für Studentinnen der TU Berlin

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Der Schreibprozess – Die wissenschaftliche Abschlussarbeit effektiv und effizient schreiben!

Die Bachelor- oder Masterarbeit zu schreiben ist ein komplexes Projekt, das viele Fragen aufwirft: Wie finde ich ein Thema? Wie kann ich die Arbeit in der vorgesehenen Zeit schaffen? Wie gehe ich vor? Was muss ich beim Schreiben beachten? Wie gestalte ich die Zusammenarbeit mit meinem Betreuer oder meiner Betreuerin? uvm. Der Workshop gibt einen Überblick über den wissenschaftlichen Arbeits- und Schreibprozess, mögliche Probleme und Lösungswege.

Kurzinfo:

  • Zielgruppe: ausschließlich Studentinnen der TU Berlin.
  • Zeit: 20.05.2011, 14 bis 18 Uhr
  • Ort: TU Berlin (Raum wird nach Anmeldung bekannt gegeben)
  • Kosten: keine
  • Anmeldungen: unbedingt notwendig und bitte nur hier.
  • Veranstalterin: Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin (Programm Zielgerade)

Textistenzia im Februar

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Den arbeitsintensiven Januar habe ich, trotz hartnäckiger Erkältung mit Heiserkeit und Reizhusten, gut überstanden. Der Februar wird zwar „luftiger“, aber langweilen werde ich mich sicherlich nicht:

  • Im Rahmen des Programmes Duke in Berlin 2011 werde ich nach dem studienvorbereitenden Kurs „Fachsprache der Ingenieurwissenschaften“ im Januar als eine von drei TrainerInnen den Folgekurs begleiten: Die US-amerikanischen Studierenden gewinnen in einem bunten Programm aus Sprachunterricht und Schreibübungen, Ausstellungsbesuchen, Wanderungen und Exkursionen tiefere Einblicke in die deutsche Kultur und Landeskunde.
  • Demnächst werde ich auch über ein kleines Unterrichts“experiment“ in meiner Lehrveranstaltung Textlabor – Schreiben in den Ingenieurwissenschaften berichten, das – wenn mich nicht alles täuscht – allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen viel Spaß gemacht hat.
  • Gegen Ende des Monats erwartet mich abermals ein kleiner Berg Arbeit, denn die Studierenden des o.g. Textlabors reichen dann ihre Prüfungsaufgaben ein. 6 Credits bzw. Leistungspunkte nach ECTS* gibt es auch bei mir nicht geschenkt …

* European Credit Transfer and Accumulation System

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